Eva Zöllner & Kerstin Petersen (DE)

„Neues und Altes für Akkordeon & Orgel“

 

Foto: A & O
Foto: A & O

Ulrichskirche | 17.09.2017 | 15 Uhr

Inspiriert von den expressiven Klangmöglichkeiten ihrer beiden “Blasinstrumente” erschließen Kerstin Petersen und Eva Zöllner den Raum zwischen alter und neuer Musik. Speziell für dieses Projekt wurden Werke zeitgenössischer Komponisten für Akkordeon und Orgel in Auftrag gegeben, die eine Verbindung zur Musik alter Meister hörbar werden lassen: Die weißrussische Komponistin Oxana Omelchuk spielt mit Mendelssohnscher Harmonik und lässt sie mit Geräuschen und Jazzanklängen verschmelzen. Knut Müller beschäftigt sich mit dem Gegenüber der beiden Tasteninstrumente in Giovanni Gabrielis Canzona übertragen auf zeitgenössische Tonsprache. Guy Bovet lässt in seinem „Totentanz“ Komponistenkollegen zu Wort kommen.


Die Einbettung der zeitgenössischen Werke in diesen klassischen Kontext bietet ein außergewöhnliches Konzerterlebnis.

 

Nikolaus Brass (1949): Echofantasie für PK (2005)
J. S. Bach (1685-1950): aus: Die Kunst der Fuge arr. A & O
Oxana Omelchuk (*1975) ...die Bäume wachsen in den Himmel nicht... (2009)
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Sonate c-moll op. 65, arr. A & O
Thomas Beimel (1967-2016) Sonata (communio) (2007) für Akkordeon und Orgelpositiv
Giovanni Gabrieli (ca. 1555-1612) Canzon Sol Sol La Sol Fa Mi a 8 für zwei Tasteninstrumente
Knut Müller (1963) NiN-LiL (2011) für Akkordeon & Orgel
Aurelio Bonelli (ca. 1569 – 1620) Toccata Cleopatra für zwei Tasteninstrumente
Guy Bovet (1942) Hamburg (Hamburger Totentanz)

 

Besetzung:

Eva Zöllner: Akkordeon 

Kerstin Petersen: Orgel

 

http://eva-zoellner.de/

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